Tagesmutter Köln- Belgisches Viertel

Freie Plätze

In meiner Kindertagespflege gibt es zu August 2026 nur noch einen letzten Platz.

Öffnungszeiten

Mo-Fr 6.45-15.45Uhr

Ort der Betreuung

Ich bin Tagesmutter in einer häuslichen Kindertagespflege im belgischen Viertel in Köln.

Alter des Kindes

5 Kinder, ab 14Monate

Beispiel Tagesablauf

  • 6.45-9UhrUhr Bringzeit & Freispiel (7.45-8.15Uhr keine Bringzeit, da Frühstück)
  • 7.45-8.15Uhr Frühstück
  • 9-11Uhr Musikalische und Bewegungsförderung (meistens draußen im Belgischen Viertel, Köln)
  • 11Uhr 1.Abholzeit
  • 11-12Uhr Freispiel
  • 12-12.45Uhr gemeinsames Mittagessen
  • 12.45-13Uhr Pflege
  • 13-15Uhr Mittagsruhe
  • 15.30-15.45Uhr 2. Abholzeit

Mailadresse zwecks Kontaktaufnahme

Per Mail an: tagesmutter@jumanjukinder.de

Kosten für die Betreuung und Essenspauschale 

Ein Platz in meiner Kindertagespflege wird öffentlich gefördert, da ich mit der Stadt Köln kooperiere. Als Tagesmutter im belglischen Viertel verfüge ich über eine aktuelle Pflegeerlaubnis.  Die jeweiligen Elternbeiträge findet Ihr hier: https://www.stadt-koeln.de/service/produkt/elternbeitraege-fuer-die-kindertagespflege-1?kontrast=weiss. Die Zahlung erfolgt an die Stadt Köln.

In meiner häuslichen Tagespflege gibt es eine Vollverköstigung inklusive Frühstück, Snack, warmes Mittagessen und Wasser. Das Essensgeldpauschale von 104,90€ wird separat gezahlt.

Hygieneartikel werden von den Eltern mitgebracht.

Ernährung

Frühstück, Snack, Mittagessen, Getränke. Das Essen wird meistens frisch zubereitet. Als Tagesmutter ist mir wichtig, dass es omnivor ist. An Tagen, wo wir Ausflüge machen, essen wir auch gerne mal auswärts.

Routinen im Alltag

Routinen sind für die Kinder sehr wichtig. Sie lernen durch Wiederholung. Routinen im Tagesablauf geben den Kindern Sicherheit und steigern das Wohlbefinden. Die Kinder lernen diese Routinen Tag für Tag besser kennen.

Bewegung und Natur

Hoffentlich hast Du meine vorherigen Seiten auch schon durchgestöbert. Bewegung ist neben Bindung und Beziehung das Herzstück in meiner Arbeit. Zwar bin ich seit 2019 schon Tagesmutter in Köln, aber seit 2010 bin ich vor allem mit Kindern durch Bewegung in meinen Kleinkindkursen Nahe gekommen. Es gibt jeden Tag ein Bewegungsangebot, weil Kinder Bewegung brauchen. Sie wollen ihre Umgebung und ihre eigenen Körper entdecken. Was der schon kann- holla die Waldfee! Bewegung in Kombi mit Musik ist die Sahne auf der Torte. Ich wechsle bewusst regelmäßig die Spielplätze und Parks, um den Kindern neue Reize zu setzen. Kinder lernen kinderleicht durch Spaß, Lob und Liebe, die ich den Kindern dabei bereite. Mir ist es ein großes Anliegen, dass ich als Tagesmutter das Kind in dem Stadium unterstützen kann, in dem es sich befindet. Zu den Aktionsphasen gehören auch Ruhe-(manchmal auch Kuschel-)Phasen. Ich bin Fan von Eltern, die ihren Kindern auch außerhalb der Kindertagespflege Möglichkeiten zur Bewegung bieten, ob in Kinderkursen, der Natur oder Spielplätzen. Natürlich könnt Ihr auch gerne in meinen Kurs kommen. Kinder in meiner Kindertagespflege erhalten sogar Rabatt und können die Eingewöhnungszeit oft verkürzen, weil sie vorher schon mit mir geturnt haben.

Musikalische und sprachliche Förderung

Dadurch, dass ich nicht nur Tagesmutter in Köln bin, sondern auch sehr viele Lizenzen mit Bewegung und Musik gemacht habe und privat auch bei den Veedelperlen singe, ist auch Musik eine große Säule in meiner Kindertagespflege. Wir singen eigentlich ständig und/oder hören Musik. Erste Choreografien tanzen bei mir schon die Kleinsten, wenn sie sicher laufen können. Im Winter, wenn es kalt ist, machen wir auch Musik im Kursformat. Wir singen, tanzen, machen Fingerspiele, Sprechverse und probieren erste Instrumente aus. Bücher und Musik sind bei uns täglich im Einsatz. Zur sprachlichen Förderung gehört auch alltagsnahe Sprache. So begleite ich alles mit Sprache, besonders gern, wenn die Kinder neue Instrumente ausprobieren, singen und tanzen. Wir singen jeden Tag zur Begrüßung gemeinsam mit den Eltern. Die Kinder und auch die Eltern und ich lieben es. Der erste Impuls für gute Laune.

Partizipation

Ich gebe den Kindern einen Rahmen und eine Struktur, bin jedoch offen für die Wünsche, Interessen und Ideen der Kinder. Mir ist wichtig, dass das Kind Zeit hat, seine Gedanken auszusprechen, dass ich es höre und seine Idee in unseren Alltag integriere, wenn es möglich ist. Kinder lieben es ihre Welt mitzugestalten und dafür schaffe ich als Tagesmutter so gut es geht Raum und Zeit.

Eingewöhnung

Die Eingewöhnung gehört zur wichtigsten Phase, da sie den Grundstein dafür legt, um festzustellen, wie die weitere Zusammenarbeit zwischen Euch als Eltern und mir und auch die Beziehung mit Eurem Kind gestaltet wird. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo mich und meine Räumlichkeiten kennenzulernen. Die Bezugsperson wechselt in dieser Zeit nicht. Die Trennungsphase findet frühestens nach dem 3.Tag statt. Die tägliche Betreuungszeit wird nach und nach gesteigert. Meine pädagogische Haltung ist, dass das Kind sich nach seinem Typ entfalten darf. Manche Kinder gehen direkt auf Andere zu, manche spielen lieber für sich. Manche essen manchmal viel, manchmal wenig. Manche lassen sich sofort hinlegen, Andere brauchen noch eine Weile. Ein zuversichtlicher und vertrauensvoller Blick ist hilfreicher, als das Kind oder mich unter Druck zu setzen. Mit der Zeit und den kennengelernten Routinen entwickelt sich jedes Kind genau richtig. Mir ist wichtig, dass die Persönlichkeit des Kindes sein darf. Das Kind wird wertgeschätzt mit all seinen Facetten. Deshalb möchte ich ausschließlich mit Eltern arbeiten, die kein Druck in dem Kind oder mir erzeugen und dass wir als Bezugspersonen alle an einem Strang ziehen, ohne dass das Kind ständig MUSS. Es KANN und es DARF. Vertrauen muss wachsen. Bindung muss wachsen. Und Sicherheit muss geschaffen werden. In dieser Phase sind wir intensiver im Austausch. Ich empfehle vorher zum Turnen zu kommen, weil es Euch als Eltern ein gutes Gefühl gibt. Ihr lernt mich schon kennen, bevor es losgeht und auch Euer Kind. Oft sind die anderen Kinder, die in die Kindertagespflege kommen, auch schon dabei. So lerne ich nicht nur Euch kennen, sondern die ganze Gruppe, weil meine Bestandskinder auch gerne noch in meinen Kursen sind. Das ist natürlich keine Verpflichtung, aber ganz klar ein Gewinn für alle.

Schlafen

Als Tagesmutter habe ich eine ganz klare Haltung zum Schlaf: Jedes Kind hat das Recht in meiner Kindertagespflege zu ruhen. Kein Kind wird zum Schlaf gezwungen und kein Kind wird früher geweckt, es sei denn die Betreuungszeit ist zu Ende. Der Schlaf ist enorm wichtig für die Gehirnreife. Die Kinder wachsen im Schlaf und sie brauchen die Möglichkeit das Erlebte zu verarbeiten. Aus vor allem gesundheitlichen Gründen kann dem Wunsch mancher Eltern, das Kind nicht schlafen zu legen oder früher zu wecken, nicht nachgekommen werden. Es ist ein Irrglauben, dass Kinder abends schneller oder besser durchschlafen, wenn man sie mittags weniger schlafen lässt. Aus diesem Grund kommt es für mich nicht in Frage über die Länge oder Notwendigkeit des Schlafes zu diskutieren. Um spätere Unmut zu vermeiden, solltet Ihr da der gleichen Meinung über die Wichtigkeit des Schlafens sein wie ich!

Kleiderordnung

Über die letzten Jahre als Tagesmutter habe ich meine Kinder sehr genau beobachtet und geschaut was die Kleinen brauchen, um schnell Bindung und Sicherheit zu bekommen. Ich weiß, es klingt verrückt, aber so entstand die Idee für die „Kleiderordnung“. Es geht bei diesem Punkt um Sicherheit und Bindung. Nicht alle, aber einige Kinder tun sich schwer mit der Übergangsphase von draußen nach drinnen zu kommen. Die Kinder möchten aber ausnahmslos alle, dass die Umziehphase nicht so lange dauert. Mir ist wichtig, dass wir als Erwachsene die Verantwortung übernehmen und Stress im Kind vermeiden. Bei mir gilt folglich eine Kleiderordnung (egal welche Marke oder Farbe, aber vor allem bei Winterkleidung gute Qualität): Matschanzug (Einteiler- Reißverschluss bis zum Fuß), Kleidung ohne Knöpfe (außer beim Body die 3 unten), Jacken mit Reißverschluss, Hosen ohne Knöpfe und Reißverschluss, keine Jacken unter den Matschabzügen, keine Westen, im Winter: Thermoleggins und Thermosocken, Krabbelschuhe ohne Klettverschluss, Straßenschuhe mit Klettverschluss.

Soziales Miteinander

Die Kinder haben Raum für soziale Erfahrungen im gemeinsamen Spiel und den Begrüßungs- und Abschiedsritualen. Für Eltern gibt zwei Entwicklungsgespräche pro Kitajahr: eins nach der Eingewöhnung und eins vor Ende eines jeden Kitajahres.

Ich bin oft phasenweise mit einer Kollegin aus dem Belgischen Viertel unterwegs. Zwar haben wir beide unterschiedliche Herangehensweisen und Förderschwerpunkte, aber wir beide lieben den Austausch und zusammen zu wachsen. Das heißt: wir sind oft auch mit 10Kindern unterwegs.

Bevor ich Tagesmutter war, war ich Kinderfitnesstrainerin. Ich arbeite seit 2012 eng mit dem Familienzentrum im Quäker Nachbarschaftsheim zusammen. Auch Ihr könnt an allen pädagogischen Themenabenden kostenlos teilnehmen könnt. Die Themenabende werden von Personen aus dem jeweiligen Fachbereich gestaltet. Diese pädagogischen Themenabende und viele andere Weiterbildungen besuche auch ich jährlich.

Außerdem arbeite ich als Dozentin freiberuflich für die Sportjugend Köln und bilde u.a. andere Tagespflegepersonen im Bereich Bewegungsförderung aus.

Ich besuche mehrmals jährlich Fortbildungen, weil ich wie eine Raupe Nimmersatt bin, was den Bildungsbereich Pädagogik und Lernen betrifft. Ich lebe nach dem Prinzip: lebenslanges Lernen.

Ich freu mich, wenn Ihr Euch vorstellen könnt, mich als Tagesmutter für Euer Kind zu haben. Kontaktiert mich doch gerne per Mail.