Pädagogisches Konzept- Fragen und Antworten

Welche Betreuungszeiten bietest Du an? 

Meine Kindertagespflege ist von Montag bis Freitag von 6.15 bis 15.15Uhr geöffnet.

Wo bietest Du die Betreuung an?

Die Betreuung findet bei mir zu Hause im belgischen Viertel statt.  Um Euer Kind zu schützen, gibt es die genaue Adresse beim ersten persönlichen Treffen.

Ab welchem Alter kann das Kind aufgenommen werden? 

Ich nehme Kinder auf, die laufen (!) können.

Wie viele Betreuungsplätze können insgesamt angeboten werden?

Ab Februar 2020 sind fünf Kinder in der Betreuung.

Wie sieht der Tagesablauf aus?

  • 6.15-8.30 Ankommzeit
  • 8.30 Frühstück
  • 9.15 Begrüßung und Singkreis
  • 9.30Förderblock I: Bewegung & Aktion
  1. ​trockenes Wetter: Forscherdrangzeit- wir erkunden die Welt (draußen)
  2. nasses Wetter: Motorik und Spiel (drinnen)
  • 11.00Freispiel
  • 11.30 gemeinsames Mittagessen
  • 12.30 Ruhezeit
  • 14.15 Snack
  • 14.30 Förderblock II: Musik und Kreativität
  1. ​Gesang und Tanz
  2. Bastelaktionen
  3. Phantasiereisen
  • 14.15-15.15 Abholzeit

Wie bewirbt man sich um einen Platz für sein Kind?

Per Mail an: kindertagespflegestelle@jumanjukinder.de

Was kostet die Betreuung? 

Ein Platz über die Kontaktpflegestelle Köln ist möglich und wird öffentlich gefördert.  Die jeweiligen Elternbeiträge findet Ihr hier: https://www.stadt-koeln.de/service/produkt/elternbeitraege-fuer-die-kindertagespflege-1?kontrast=weiss. Die Zahlung erfolgt an die Stadt Köln.

Von Montag bis Freitag von 6.15-15.15Uhr findet die Tagespflege statt. Das Essensgeld von 100€ wird separat gezahlt. Darin enthalten sind die Kosten für Frühstück, Mittagessen und einen Nachmittagssnack, Wasser und Tee.

Taschentücher, Windeln und Zubehör müssen mitgebracht werden.

Welche Mahlzeiten bietest Du den Kindern an? 

Das Mittagessen wird täglich gekocht. Ich achte auf eine gesunde und vollwertige Ernährung.

Der Frühstückstisch ist tgl. bis ca. 9Uhr gedeckt. Je nach Wunsch mit Brot, Frischkäse, Wurst, Marmelade und Obst, Müsli oder Cornflakes.

Um ca 11.30Uhr wird Rohkost und warmes Mittagessen serviert.

Nachmittags gibt es um 14.15Uhr einen Snack.

Was gibt es zu trinken? 

Es steht den ganzen Tag gefiltertes Wasser und ungesüßter Früchtetee bereit.

Wie stehst Du zu Gesundheit und Ernährung?

Als Bewegungspädagogin und Fachkraft für Kindergesundheit spielen Bewegung und Ernährung in meinem Betreuungsalltag eine wichtige Rolle. Zu den Mahlzeiten gibt es immer Obst und/oder Gemüse.

Ein großer Teil des Raumes wird für Bewegung und Sport genutzt. Zu jeder aktiven Phase, gehört auch eine Ruhephase, deshalb gibt es auch eine Chilloutzone. Auch auf der Terrasse gibt es genug Platz für Bewegung und Spaß. Die Kinder können sich täglich auf der Bewegungsbaustelle austoben oder eine Ruhemöglichkeit in der Kuschelecke finden. Wir gehen jeden Tag auf den Spielplatz, so lange es das Wetter und das Befinden der Kinder es zulässt. Für eine kindgerechnete Entwicklung achte ich nach den Aktionsphasen auch auf regelmäßige Regenerationsphasen.

Wie wirst Du dem Bewegungsdrang der Kinder gerecht? 

Spielplätze in der Nähe gehören zu unseren täglichen Ausflugszielen. In meiner Nähe befinden sich viele Grünflächen, so dass das Spielen in der freien Natur auch in der Stadt möglich ist. Die Kinder haben im im Hauptraum die Möglichkeit zu klettern, turnen, krabbeln und laufen. Es gibt Bausteine, Rutschen, Treppen, Wippen, Tunnel , eine Bällebad, eine Kuschelecke usw.. Ein Wechsel aus Bewegungsbaustellen und Bewegungslandschaften ist ein schönes Setting für Partizipation. Kinder haben eine natürliche Bewegungsfreude, die ich unterstützen möchte. Deshalb tanzen wir auch täglich und hören Musik.

Wie entdecken die Kinder die Natur und ihre Umwelt?

Ausflüge in nahe gelegene Grünflächen dienen den Kindern die Pflanzenwelt zu erkunden und im Grünen zu spielen. Das kann auch gerne mal der Lindenthaler Tierpark werden. Außerdem sind Dienstleistungsbetriebe wie Friseure und Abfallbetriebe, aber auch Märkte und Baustellen ein spannender Ort für Entdeckungen. Es vergeht kein Tag, an dem wir uns nicht ausreichend Zeit nehmen, um das achtsam zu sein.

Gibt es auch die Möglichkeit einer musischen und sprachlichen Förderung? 

Durch meine Ausbildung im Bereich Kreativer Kindertanz, Babymusikgarten und Musikgarten führe ich die Kinder auch spielerisch an musikalische Angebote. Durch dieses angeeignete Wissen lernen die Kinder Töne, Klänge und Instrumente kennen. Die sprachliche Förderung findet zudem unter anderem durch gemeinsamen Gesang, Sprechreime, Fingerspiele und alltagsintegrierte Sprache statt. Selbstverständlich gibt es auch ein Reporteire an Büchern, die wir uns gemeinsam anschauen und lesen.

Wie gehst Du auf die Ideen und Wünsche des Kindes ein?

Ich gebe den Kindern einen Rahmen und eine Struktur, bin jedoch jederzeit offen für die Wünsche, Interessen und Ideen der Kinder. Mir ist wichtig, dass das Kind Zeit hat, seine Gedanken auszusprechen, dass ich es höre und seine Idee in unseren Alltag integriere, wenn es möglich ist. Kinder lieben es ihre Welt mitzugestalten und dafür schaffe ich so oft es geht Raum und Zeit.

Wie können sich Eltern die Eingewöhnung vorstellen?

Die Eingewöhnung gehört zur wichtigsten Phase, da sie den Grundstein dafür legt, um festzustellen, wie die weitere Zusammenarbeit zwischen Euch als Eltern und mir und auch die Beziehung mit Eurem Kind gestaltet wird. Ein Kind lernt in seinem Tempo meine Räumlichkeiten und mich kennen. Es ist wichtig, dass wir in der Eingewöhnungszeit nichts überstürzen. Die Eingewöhnung kann bis zu acht Wochen dauern. Es ist wichtig, dass nur eine konstante Bezugsperson das Kind begleitet. Das Kind erkennt, dass ich seine Grundbedürfnisse stille und dass es sich bei mir sicher fühlen kann. Die Trennungsphase findet erst nach dem 3.Tag statt. Die tägliche Betreuungszeit wird nach und nach gesteigert. Eine Eingewöhnung sollte immer stressfrei sowohl für das Kind als auch für die Eltern stattfinden. Ein kurzfristiger Einstieg in den Job setzt alle unter Druck, deshalb ist es wichtig, dass klar ist, dass man evtl länger als vier Wochen braucht.

Wird der Kindergartenplatz auch bis zum 3. Lebensjahr freigehalten?

Man kann bei Little bird angeben, dass das Kind ab dem 3.Jahr in den Kindergarten soll. Ein Rechtsanspruch darauf besteht.

Wie sieht das soziale Miteinander aus und kann man auf pädagogische Unterstützung zurückgreifen? 

Die Kinder haben Raum für soziale Erfahrungen im gemeinsamen Spiel und den Begrüßungs- und Abschiedsritualen.

Meine Vernetzung in Köln ist weitreichend: Ich arbeite seit 2012 eng mit dem Familienzentrum im Quäker Nachbarschaftsheim zusammen, so dass Ihr an allen pädagogischen Themenabenden kostenlos teilnehmen könnt. Die Themenabende werden von Personen aus dem jeweiligen Fachbereich gestaltet. Mögliche zu besprechenden Themen sind zum Beispiel:

„Trotz und Eigensinn“ – Wutanfälle in früher Kindheit“,

„Kinder verlangen Grenzen… Sie suchen Orientierung und Freiraum“,

“Familie in Balance – Kinder in unterschiedlichen Familienformen stärken”,

„Erste Hilfemaßnahmen bei Kindernotfällen“…

Diese pädagogischen Themenabende und viele andere Weiterbildungen besuche auch ich mehrmals jährlich.

Ich bin mit Tagesmüttern in Köln gut vernetzt. Im Arbeitskreis für Kinder, Jugend und Familie und im Arbeitskreis Schule und Weiterbildung bin ich aktiv tätig. Der Arbeitskreis ist mir wichtig, da ich festgestellt habe, dass sich Veränderungen im Rahmen der Kindertagespflege positiv für Eltern und Kindertagespflegepersonen auswirken können.